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Wie den meisten wohl bekannt ist, handelt es sich bei der Kanareninsel Teneriffa um eine Vulkaninsel. Aus diesem Grund besteht ein großer Teil der Strände dort aus schwarzem Sand. Wer aber lieber den weißen mag, kommt ebenfalls auf seine Kosten, da auch davon künstlich aufgeschüttete weiße Sandstrände zur Verfügung stehen.
Der Playa Jardin in Puerto de la Cruz beispielsweise besteht aus schwarzem Vulkansand. Dieser ist leicht grobkörnig und somit perfekt für alle, die nach einem Strandtag nicht von Kopf bis Fuß "paniert" zurück zum Hotel laufen wollen. Man kann ihn ohne große Probleme von der Haut wischen, wenn man mal nass vom Baden im Meer oder eingecremt durch den Sand gelaufen ist. Bei den Sandstränden mit ganz feinem Sand ist das schon etwas schwieriger.

Der Playa Jardin ist von dem Künstler “Cesar Manrique“ künstlich angelegt worden. Dieser wollte mit seinem Einfluss die Natürlichkeit dieses Küstenabschnitts erhalten und so bildet die Mischung aus Felsformationen, Palmen und Kakteen einen wunderschönen Anblick, in dem man sich nur wohlfühlen kann. Der Strand besteht aus drei Abschnitten. Der erste mit dem gröberen Sand, die anderen zwei aus feinem schwarzem Sand. Ein Restaurant sorgt für die Verpflegung, sollte man nicht selbst etwas mitgebracht haben. Die drei Strandabschnitte verbindet eine lange Promenade, auf der man auch noch eine Pizzeria findet. Der Atlantik ist an diesen Stränden relativ Wellengang reich. Man kann dort - insofern die grüne Flagge weht- trotzdem gut schwimmen gehen. Der Ein- und Ausstieg ins bzw. aus dem Wasser könnte sich jedoch für manch einen etwas schwieriger gestalten, da sich gerade direkt am Wasser viele teils mittelgroße Steine befinden. Da für mich der schwarze Sand gerade an den besonders heißen Tagen sowieso zu aufgeheizt ist, sieht man mich meist nur mit Wasserschuhen und somit ist der Gang über die Steine ins Wasser für mich nicht das große Problem. Der Besuch dieses Wunderschönen Palmenstrandes ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
Im Nordosten der Insel befindet sich der Hausstrand von Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz. Der “Playa de las Teresitas“ liegt in San Andrés und ist ein wunderschöner goldgelber Sandstrand, der noch als Geheimtipp gilt. Der Saharasand wurde vor rund 30 Jahren dort aus der Wüste per Schiff angeliefert um dort diesem wunderschönen, wenn auch künstlich erschaffenen Strand zu bilden. Man schaut auf hellblaues klares Wasser und fühlt sich mit dem feinen weißen Sand und den Palmen gerne mal in die Karibik versetzt. Da dort ein Wellenbrecher erschaffen wurde, kann man ohne Wellengang das flach abfallende Wasser des Atlantiks genießen und somit ist der Strand gerade für Familien mit Kindern ein absolutes Muss. Auf dem zwei Kilometer langen Strand befinden sich einige Imbissbuden, sowie genügend Toiletten, Duschen und Umkleidekabinen. Trotzdem der Strand eher wenig Tourismus hat und überwiegend von Einheimischen besucht wird, haben wir die Erfahrung gemacht, dass es dort immer relativ voll ist. Der Parkplatz verfügt aber über genügend Parkplätze, sodass wir da bisher noch nicht allzu große Probleme hatten.
In La Orotava, etwa vier Kilometer von Puerto de la Cruz entfernt, liegt der wunderschöne schwarze Naturstrand Playa Bullollo. Hat man ein kleines wendiges Auto, kann man dort über eine sehr schmale Straße bis fast an den Strand fahren oder einen kostenpflichtigen Parkplatz benutzen, den ein Einheimischer dort auf seinem Grundstück errichtet hat. Ansonsten lässt man sein Auto in El Ricón stehen und läuft die rund zwei Kilometer bis zum Strand zu Fuß. Wer kein Auto hat oder sich einfach ein bisschen bewegen möchte, kann außerdem vom Ortsteil La Paz in Puerto de la Cruz die rund ein stündige Wanderung durch einige Bananenplantagen antreten. Am Strand angekommen, führt ein langer Weg, der auch einige Treppenstufen umfasst runter zum Strand. Bereits von dort hat man einen wundervollen Ausblick auf den kleinen, fast nur von Einheimischen besuchten, Strand. Unten angekommen wird man von feinem schwarzen Lavasand begrüßt und hat von dort beispielsweise auch einen beeindruckenden Ausblick auf den Sonnenuntergang. Doch so idyllisch dieser in eine beeindruckende Steilküste gerahmte Strand auch sein mag,  bei roter Flagge herrscht striktes Badeverbot! Wie an fast allen Stränden Teneriffas ist auch dort der Wellengang und die unberechenbaren Unterwasserströmungen nicht zu unterschätzen, die schon so manches Menschenleben gefordert haben. Trotzdem ein wunderschöner Fleck Erde, der zum träumen und genießen einlädt.
Der feine weiße Sandstrand in Playa de las Americás im Südwesten der Insel wirkt fast wie ein wahrgewordener Traum. Kilometerweit feinster weißer Sand, gesäumt von Palmen und dem blauen, klaren Wasser. Dieser Strand liegt in mitten Teneriffas Party-Hochburg und wimmelt deshalb nur so von Touristen. Ein Ausflug ist es trotzdem allemal Wert! Man kann von dort aus durch die Einkaufsstraßen bummeln, die jede Menge Bars, Einkaufsläden oder natürlich zahlreiche Souvenirläden bieten oder in einem der vielen Schnellrestaurants oder Imbissbuden einen Mittags- oder Nachmittagssnack zu sich nehmen. Da es im Süden meist sehr viel wärmer ist, als im Norden und die Sonne dort besonders aggressiv zu sein scheint, sollte man sich vorher mit genügend Sonnencreme ausstatten und diese nicht völlig überteuert dort direkt am Strand kaufen.
Soviel zu den Stränden Teneriffas, die wir gesehen haben. Es ist wahrscheinlich gar nicht möglich alle Strände der Insel zu besuchen, da es einfach zu viele gibt. Wenn man sich vorher ein wenig über die unzähligen Strände informiert, die dort zur Verfügung stehen, findet bestimmt jeder einen Strand, der genau zu seinen Vorlieben passt. Von weiß, über goldgelb und hellgrau bis hin zu schwarz, ist für jede Sandfarbe ein Strand da. Ob mehr Wellen oder flaches ruhiges Wasser oder ob wenig bis viel besucht, alles ist reichlich vorhanden.

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